Strandtage
Nach zwei aufeinanderfolgenden Nächten im Bus sind ein paar Erholungstage von Nöten - was bietet sich besser an als die Strände von Hoi An, die zu den schönsten Vietnams zählen. Die 39°C Vormittagshitze laden zu zahlreichen Ausflügen in das saubere Meer ein... (...)
Trotzdem darf natürlich kein Aufenthalt ohne kulturelle Aktivitäten vorübergehen und so wird auf meinen Wunsch hin am zweiten Tag das etwa 40 km entfernte My Son besucht, ein riesiges Gebiet, auf welchem grüppchenweise imposante Tempelanlage der Cham zu finden sind, auch bekannt unter "City of Cham" (UNESCO Weltkulturerbe) - leider, leider buchen wir diese kleine Tour von unserem Hotel aus, was folgende Konsequenzen hat: Wir müssen uns einer etwa 40-köpfigen Gruppe mit einem suspekten Fremdenführer ("for today your group will be called tiger group") anschließen, der uns immerzu mit den Worten "Tiger Group! Goooooooo!" und einem markanten Handzeichen in die jeweilige Richtung darauf aufmerksam macht, dass wir zur nächsten Kulturstätte in diesem Arreal (von der Ausdehnung her kein Vergleich zu den bisher besichtigten Tempelanlagen) aufbrechen. Sein Gröhlen weckt Assoziationen zu steinzeitlicher Höhlenmensch-Kommunikation. Peinlich.
Informatives & Interessantes: Bei Betrachtung des Fundaments einzelner Tempeln fällt auf, dass sowohl nahezu unversehrte als auch sehr stark abgetragene Bereiche zu sehen sind. Erstere stammen noch aus der Bauzeit der Cham, letztere wurden erst kürzlich hinzugefügt, um die brüchigen Anlagen zu stabilisieren. Die Restauration der durch Witterung und Krieg zerstörten Anlagen ist nämlich schon seit vielen Jahren im Gange. So ein Pech aber auch, dass der geniale Ziegel-"Klebstoff" der Cham aus einem Pflanzensaft hergestellt wurde, der bis heute nicht identifiziert werden konnte, weshalb die "neuen" Teile der Tempel viel stärker von Wind und Wetter beeinträchtigt werden als die alten, die unzerstörbar erscheinen.
Trotzdem darf natürlich kein Aufenthalt ohne kulturelle Aktivitäten vorübergehen und so wird auf meinen Wunsch hin am zweiten Tag das etwa 40 km entfernte My Son besucht, ein riesiges Gebiet, auf welchem grüppchenweise imposante Tempelanlage der Cham zu finden sind, auch bekannt unter "City of Cham" (UNESCO Weltkulturerbe) - leider, leider buchen wir diese kleine Tour von unserem Hotel aus, was folgende Konsequenzen hat: Wir müssen uns einer etwa 40-köpfigen Gruppe mit einem suspekten Fremdenführer ("for today your group will be called tiger group") anschließen, der uns immerzu mit den Worten "Tiger Group! Goooooooo!" und einem markanten Handzeichen in die jeweilige Richtung darauf aufmerksam macht, dass wir zur nächsten Kulturstätte in diesem Arreal (von der Ausdehnung her kein Vergleich zu den bisher besichtigten Tempelanlagen) aufbrechen. Sein Gröhlen weckt Assoziationen zu steinzeitlicher Höhlenmensch-Kommunikation. Peinlich.
Informatives & Interessantes: Bei Betrachtung des Fundaments einzelner Tempeln fällt auf, dass sowohl nahezu unversehrte als auch sehr stark abgetragene Bereiche zu sehen sind. Erstere stammen noch aus der Bauzeit der Cham, letztere wurden erst kürzlich hinzugefügt, um die brüchigen Anlagen zu stabilisieren. Die Restauration der durch Witterung und Krieg zerstörten Anlagen ist nämlich schon seit vielen Jahren im Gange. So ein Pech aber auch, dass der geniale Ziegel-"Klebstoff" der Cham aus einem Pflanzensaft hergestellt wurde, der bis heute nicht identifiziert werden konnte, weshalb die "neuen" Teile der Tempel viel stärker von Wind und Wetter beeinträchtigt werden als die alten, die unzerstörbar erscheinen.
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