Vietnams verbotene Stadt
In Zentralvietnam, 1080 Kilometer entfernt von unserem Startpunkt Saigon, liegt Hue, ehemaliger Sitz der 13 Kaiser aus der Nguyen-Dynastie. Der südliche Teil umfasst die moderne Stadt, während im Norden, jenseits des Parfum-Flusses, eine 11 Kilometer lange Mauer die alte, quadratische Zitadellenstadt umgibt, in der sich die purpurne, verbotene Kaiserstadt hinter einer weiteren Mauer verbirgt. Prunk wie Zerstörung erwarten uns hier - Krieg und Unwetter haben zu weiträumigen Verwüstungen des UNESCO Kulturdenkmals geführt, nur ein Bruchteil der ursprünglichen Anlage steht heute noch. Stundenlang wandern wir über moosbewachsene Steinplatten, auf zerbrochenen Fliesen, die von Unkraut überwuchert werden, streifen durch ehemalige Palasthallen, von denen nur mehr Grundrisse sichtbar sind. Das riesige Areal wird seit Jahren renoviert, daher können einige nun wieder intakte Gebäude wie Tempel und Pavillons, Gemächer und Erholungsanlagen der Kaiserin, das Theater und der Bonsai-Garten besichtigt werden. In vielen Gebäuden sind Kunstobjekte, Kleidungsstücke und Alltagsgegenstände aus der Kaiserzeit ausgestellt, die auf einen eindeutig chinesischen Einfluss hinweisen.
Wenig beeindruckend soll diese Verbotene Stadt sein, wenn man ihr Vorbild in Beijing (China) kennt, lasse ich mir von RP sagen.
Wenig beeindruckend soll diese Verbotene Stadt sein, wenn man ihr Vorbild in Beijing (China) kennt, lasse ich mir von RP sagen.
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