Dove sono i bei momenti *)
Schon seit mehreren Tagen habe ich ihre Ankunft erwartet. Am Freitag, 6. Januar, fiel es mir das erste Mal seit Wochen wieder ein: Die Ferien nähern sich dem Ende, bald wird wieder traute Zweisamkeit die Herzen des Zimmers Nr. 319 vereinen. Samstagmorgen bange ich: Sie wird doch das Wochenende nicht in Wien verbringen wollen? Sonntagabend fürchte ich: Es ist soweit, sie kommt. Fehlalarm.
Es ist Montagvormittag, man frühstückt gemächlich am Schreibtisch.
Der Schlüssel rastet ins Schloss ein. Ein mehrfaches Klicken verrät mir, dass die Tür zu meinem Zimmer gerade zugesperrt wird. Aber ich wundere mich nicht, nicht mehr.
Es klickt noch ein paar Mal, vermutlich diesmal im Gegenuhrzeigersinn, denn schließlich wird das vom Scheppern des Schlüsselbundes begleitete, ungeduldige Klicken durch ein „Klack“ abgelöst, die Torflügel zu meinem - Pardon - unserem Zimmer werden aufgestoßen.
Und da tritt sie ein: Die Sonne meines Lebens, der leuchtend helle Stern an meinem nachtschwarzen Himmelszelt; Mädchen! - welches du mir bist Licht in dunklen Stunden, all meine Hoffnung und Freude! O du meine ganze Glückseligkeit, wonnevoll heiße ich dich, du kostbarster Schatz meiner bescheidenen Welt, in diesen Gemächern willkommen. Möge deine süße Stimme mich wieder betören, dein schüchternes Lachen mich meine Sorgen vergessen lassen und dein zärtlicher Blick meine Gedanken verzaubern. O wie funkeln deine Augenlichter Diamanten-gleich! Von meinen Wangen perlen glitzernde Tränen des Glücks, als mein leise geträumter Traum endlich in Erfüllung geht: Meine innig geliebte Zimmerkollegin ist zurück.
*) zu Deutsch: Wo sind die schönen Momente. Arie der Contessa (Ausschnitt 01:30, RealPlayer) aus: "Le nozze di Figaro" von W.A. Mozart.
Es ist Montagvormittag, man frühstückt gemächlich am Schreibtisch.
Der Schlüssel rastet ins Schloss ein. Ein mehrfaches Klicken verrät mir, dass die Tür zu meinem Zimmer gerade zugesperrt wird. Aber ich wundere mich nicht, nicht mehr.
Es klickt noch ein paar Mal, vermutlich diesmal im Gegenuhrzeigersinn, denn schließlich wird das vom Scheppern des Schlüsselbundes begleitete, ungeduldige Klicken durch ein „Klack“ abgelöst, die Torflügel zu meinem - Pardon - unserem Zimmer werden aufgestoßen.
Und da tritt sie ein: Die Sonne meines Lebens, der leuchtend helle Stern an meinem nachtschwarzen Himmelszelt; Mädchen! - welches du mir bist Licht in dunklen Stunden, all meine Hoffnung und Freude! O du meine ganze Glückseligkeit, wonnevoll heiße ich dich, du kostbarster Schatz meiner bescheidenen Welt, in diesen Gemächern willkommen. Möge deine süße Stimme mich wieder betören, dein schüchternes Lachen mich meine Sorgen vergessen lassen und dein zärtlicher Blick meine Gedanken verzaubern. O wie funkeln deine Augenlichter Diamanten-gleich! Von meinen Wangen perlen glitzernde Tränen des Glücks, als mein leise geträumter Traum endlich in Erfüllung geht: Meine innig geliebte Zimmerkollegin ist zurück.
*) zu Deutsch: Wo sind die schönen Momente. Arie der Contessa (Ausschnitt 01:30, RealPlayer) aus: "Le nozze di Figaro" von W.A. Mozart.
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