Schöne Erinnerungen
Unter der leblosen und eingeschlafenen Oberfläche des Blogs ist Großes im Gange, und, Geduld, bald ist es soweit. Ich plane, denke, konstruiere.
Gleichzeitig passieren eine Menge anderer Dinge:
Mein Schatz liegt hinter mir im Bett und schläft den halben Nachmittag. Nach dem Aufstehen wird königlich gefrühstückt: Frankfurter mit Senf. Der Rest des Nachmittags vergeht mit stundenlangem Solitaire-Spielen und Lesen (Garcia Marquez: Die Liebe in den Zeiten der Cholera). Am Abend, wenn ich nachhause komme, durchzieht ein ungewöhnlich aufdringlicher, nahe an den Erstickungstod treibender Geruch das Zimmer und ich weiß dann: sie hat geduscht. Ich frage mich allen Ernstes, wie man nur dererlei Gele, Shampoos, Lotionen, Salben oder Pasten willentlich verwenden kann. Der "Duft", den sie, das Bad, die Flasche oder Tube ausströmt, verwandelt die ohnehin schon durch seltenes Öffnen der Fenster verdickte Luft des Zimmers in schwere Klumpen und Blöcke aus inhomogenem Gasgemenge, die sich vor den Atemlöchern stauen und das einzige, was dann noch hilft, ist, reflexartig aus dem Zimmer in die Küche zu fliehen, um ein paar Sauerstoffmoleküle aus der dortigen rauchverseuchten Luft zu filtern. Der "Duft" weckt in mir Erinnerungen an längst vergangene Laborzeiten, ich sage nur: YPD. Vor dem Schlafengehen schaut mein Schatz nebenbei in einem Seitenblicke-Magazin blätternd einen Film am Laptop, in deutscher Synchronisierung. Das weiß ich, da sie offensichtlich nicht weiß, was Kopfhörer sind.
Ich danke dem Herrn, der mich so reich beschenkt hat.
Gleichzeitig passieren eine Menge anderer Dinge:
Mein Schatz liegt hinter mir im Bett und schläft den halben Nachmittag. Nach dem Aufstehen wird königlich gefrühstückt: Frankfurter mit Senf. Der Rest des Nachmittags vergeht mit stundenlangem Solitaire-Spielen und Lesen (Garcia Marquez: Die Liebe in den Zeiten der Cholera). Am Abend, wenn ich nachhause komme, durchzieht ein ungewöhnlich aufdringlicher, nahe an den Erstickungstod treibender Geruch das Zimmer und ich weiß dann: sie hat geduscht. Ich frage mich allen Ernstes, wie man nur dererlei Gele, Shampoos, Lotionen, Salben oder Pasten willentlich verwenden kann. Der "Duft", den sie, das Bad, die Flasche oder Tube ausströmt, verwandelt die ohnehin schon durch seltenes Öffnen der Fenster verdickte Luft des Zimmers in schwere Klumpen und Blöcke aus inhomogenem Gasgemenge, die sich vor den Atemlöchern stauen und das einzige, was dann noch hilft, ist, reflexartig aus dem Zimmer in die Küche zu fliehen, um ein paar Sauerstoffmoleküle aus der dortigen rauchverseuchten Luft zu filtern. Der "Duft" weckt in mir Erinnerungen an längst vergangene Laborzeiten, ich sage nur: YPD. Vor dem Schlafengehen schaut mein Schatz nebenbei in einem Seitenblicke-Magazin blätternd einen Film am Laptop, in deutscher Synchronisierung. Das weiß ich, da sie offensichtlich nicht weiß, was Kopfhörer sind.
Ich danke dem Herrn, der mich so reich beschenkt hat.
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