Donnerstag, Februar 16, 2006

Federleichte Berührung

In the forest, is a monster,
It has done terrible things.
So in the wood, it's hiding,
And this is the song it sings:
(...)
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Frühling.
Ein Herz flimmert.
Funken sprühen, bedecken dein Haupt. Ein scheuer Blick, eine tastende Hand, Ungewissheit. Wie ein Hauch, federleicht die erste Berührung. Vorsichtig züngelnde Flammenspitzen streicheln zart den Nichtsahnenden, liebkosen das Geliebte, streifen seine Seele. In heimlicher Vorfreude auf das Glück.

Sommer.
Ein Herz flattert.
Zwei Herzen ertasten einander, erspüren die Begierde, erfühlen das Sehnen. Heiße Liebe brennt in den Herzen der Liebenden. Unbändiges Feuer lodert im tiefsten Inneren. Flirrender Atem entströmt den verlangenden Leibern. Die Luft ist erfüllt vom Knistern der Herzensglut. Endloses Glück.

Herbst.
Ein Herz bricht.
Die Flamme flackert, das Feuer schwächelt. Flehentlicher Blick, bittende Hand, vergebens: Es weht sachte eine Brise deiner abweisenden Kälte. Steine brechen Erinnerungen, die man pflegte. Klingen zerfetzen Vertrauen, an das man glaubte, Wärme, die man fühlte. Spott und Hohn, Selbsttäuschung und Verzweiflung treiben die letzten Reste vergangener Zweisamkeit in den endgültigen Abgrund. Herzenssplitter fallen tief in den kristallenen Ozean aus Tränen. Verlorenes Glück.

Winter.
Ein Herz heilt.
Grausames Verlangen? Wiederkehrender Verlust? Täuschende Liebe? Unbeständiges Sehnen? Haltloses Vertrauen? Ewiges Glück? Erstrebenswertes Glück? Vergangene oder vielmehr vergängliche Zweisamkeit?
Was bleibt: Allein Fragen und Zweifel.

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Schauplatz: Bibliothek, Zeit: gestern, ich stelle eine Operette zurück ins Regal, als mein Blick auf die benachbarte CD fällt:


Mancherlei scheint einem wirklich auf Schritt und Tritt zu folgen.