Nervenzerreißende Gratwanderung
Du() stehst an der Pforte zu .einem Herzen". Machst du() nur einen Schritt vorwärts, gibt es kein Zurück.
Über die Schwelle* steigend lässt du() die Vena cava superior hinter dir() zurück und trittst in die gewölbte Halle des Atrium dextrum. Wärmende* Dämpfe steigen von unten empor. Zu rechter Hand erstreckt sich das Endokard weit hinauf bis an die Decke, während links das Septum interatriale dein() Sehfeld auf den schmalen, aber hohen Raum begrenzt. Unentwegt umspülen dich() Ströme des Blutes*, die sich, ebenfalls aus der Vena cava superior kommend, mit rauschendem Schwall über deinen() Rücken ergießen und donnernd gegen die Wände stürzen. Immer wieder spritzen vor dir() aus dem wogenden Wellenmeer des Blutes* dunkelrote Fontänen hoch, bilden für Sekunden kunstvolle Gebilde aus sich verschlingenden schlangenförmigen Strömungen und wild herumtanzenden Tropfen, um kurz darauf abrupt und wie kraftlos wieder in sich zusammenzufallen, zu vergehen, als seien sie nie dagewesen, verzehrt vom blutigen Schlund des roten Ozeans. Du() watest taumelnd ein paar Schritte vorwärts und spürst bald das Loch zu deinen() Füßen, den Eingang der Vena cava inferior in das Herz". Mühsam kämpfst du() dich() vor bis hin zur Tricuspidalklappe, die dir() den Weg in den Ventriculus dexter weist. Kaum hast du() die Torflügeln der Klappe, die sich wegen der Trabekeln und der Papillarmuskeln nur nach außen öffnen können, aufgestoßen, wirst du() schon in den Ventriculus dexter geschwemmt, einen spitz zulaufenden Raum, in dem das Getöse und die Hitze* unaushaltbar scheinen. Hier, in der Herz"kammer, haben sich die Wärme*ballen aus dem Vorhof zu riesigen Hitze*-Konglomeraten vereinigt, die dich(), der du() bis zur Hüfte im Strome stehst, von allen Seiten bedrängen und dich betäuben. Dir() wird schwindelig, du wankst, die Masse*, die auf dich zuströmt, steht in keiner Relation zu deinen() Kräften*, ist überwältigend*. Verzweifelt suchst du() wie von Sinnen nach dem rettenden Ausgang, doch die Strömung des Blutes* lässt dir keine andere Wahl, als dich weiter zur Pulmonalklappe treiben zu lassen, wo der Pfad weiterführt durch den Tunnel des Truncus pulmonalis hinauf zu den Lungenarterien, die Arteria pulmonalis dextra und die Arteria pulmonalis sinistra.
Du() hast .ein Herz" gesehen, sein unbändiges Rauschen und heftiges Pochen verspürt, vom süßlichen Saft des Lebens gekostet und seinen Duft in dich() aufgenommen. Der Weg nach draußen ist nun frei. Entscheide dich() jetzt. Gehen oder bleiben.
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Wer das Gefühl hat, sein Leben wäre langweilig und unerfüllt, kann sich ja mal folgende Liste vornehmen und inspirieren lassen. Es sind auch ein paar wirklich verrückte, gute Ideen dabei.
Ich kenne Menschen, so alt wie du und ich, die über 120 abgehakte Boxen verzeichnen können. Mein Ergebnis möchte ich lieber nicht hier publizieren.

Über die Schwelle* steigend lässt du() die Vena cava superior hinter dir() zurück und trittst in die gewölbte Halle des Atrium dextrum. Wärmende* Dämpfe steigen von unten empor. Zu rechter Hand erstreckt sich das Endokard weit hinauf bis an die Decke, während links das Septum interatriale dein() Sehfeld auf den schmalen, aber hohen Raum begrenzt. Unentwegt umspülen dich() Ströme des Blutes*, die sich, ebenfalls aus der Vena cava superior kommend, mit rauschendem Schwall über deinen() Rücken ergießen und donnernd gegen die Wände stürzen. Immer wieder spritzen vor dir() aus dem wogenden Wellenmeer des Blutes* dunkelrote Fontänen hoch, bilden für Sekunden kunstvolle Gebilde aus sich verschlingenden schlangenförmigen Strömungen und wild herumtanzenden Tropfen, um kurz darauf abrupt und wie kraftlos wieder in sich zusammenzufallen, zu vergehen, als seien sie nie dagewesen, verzehrt vom blutigen Schlund des roten Ozeans. Du() watest taumelnd ein paar Schritte vorwärts und spürst bald das Loch zu deinen() Füßen, den Eingang der Vena cava inferior in das Herz". Mühsam kämpfst du() dich() vor bis hin zur Tricuspidalklappe, die dir() den Weg in den Ventriculus dexter weist. Kaum hast du() die Torflügeln der Klappe, die sich wegen der Trabekeln und der Papillarmuskeln nur nach außen öffnen können, aufgestoßen, wirst du() schon in den Ventriculus dexter geschwemmt, einen spitz zulaufenden Raum, in dem das Getöse und die Hitze* unaushaltbar scheinen. Hier, in der Herz"kammer, haben sich die Wärme*ballen aus dem Vorhof zu riesigen Hitze*-Konglomeraten vereinigt, die dich(), der du() bis zur Hüfte im Strome stehst, von allen Seiten bedrängen und dich betäuben. Dir() wird schwindelig, du wankst, die Masse*, die auf dich zuströmt, steht in keiner Relation zu deinen() Kräften*, ist überwältigend*. Verzweifelt suchst du() wie von Sinnen nach dem rettenden Ausgang, doch die Strömung des Blutes* lässt dir keine andere Wahl, als dich weiter zur Pulmonalklappe treiben zu lassen, wo der Pfad weiterführt durch den Tunnel des Truncus pulmonalis hinauf zu den Lungenarterien, die Arteria pulmonalis dextra und die Arteria pulmonalis sinistra.
Du() hast .ein Herz" gesehen, sein unbändiges Rauschen und heftiges Pochen verspürt, vom süßlichen Saft des Lebens gekostet und seinen Duft in dich() aufgenommen. Der Weg nach draußen ist nun frei. Entscheide dich() jetzt. Gehen oder bleiben.
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Wer das Gefühl hat, sein Leben wäre langweilig und unerfüllt, kann sich ja mal folgende Liste vornehmen und inspirieren lassen. Es sind auch ein paar wirklich verrückte, gute Ideen dabei.
Ich kenne Menschen, so alt wie du und ich, die über 120 abgehakte Boxen verzeichnen können. Mein Ergebnis möchte ich lieber nicht hier publizieren.

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