Beim Italiener
Zu Lasagne al Forno mit Tonic und Tagliatelle "Hummer" mit Weißwein gefolgt von Profiteroles mit Cappucino wurde parliert. Und wieder dachte ich mir: wir sehen uns zu selten (etwa zwei Male im Jahr). Die Früchte unserer Unterhaltung waren reichlich und kostbar (wenn auch teilweise zu hinterfragen) - kein Wunder bei so vielen Jahren Lebenserfahrung, die mir gegenüber am Tisch saßen. Ein Vorzug war sicherlich auch die männliche Denkweise, Problemdarstellungen mit möglichen Lösungen zu kontern. Mehrere Lichter gingen mir auf, innerliche Ahs und Ohs kamen auch zu Wort. Wertfreie und zusammenhanglose Erinnerungsfetzen:
Es gehe nicht darum, über die Ursachen von Problemen zu streiten, sondern darum, diese Probleme zu beseitigen. Ihr Auftreten sei unvermeidlich und absehbar, die Kunst bestehe darin, den Konsens, den Weg zueinander und das Vertrauen ineinander wieder zu finden. In einer Beziehung / Ehe zum Beispiel. Wenn einer von beiden fremdgeht. - Unvermeidlich? - Ja, wir sind alle nur Menschen. - Absehbar? - Ja, denn Menschen finden nun einmal andere Menschen attraktiv. - Traurig, auf eine gewisse Weise. Desillusioniert so manche Idealvorstellung.
Man solle sich Gedanken machen, warum etwas scheitert. Aber man solle sich auch Gedanken machen, warum etwas anderes nicht scheitert. - Interessanter Denkansatz.
Und beim Abschied sagte sie zu mir: "Bis zum nächsten Mal - und zwar hoffentlich noch bevor du nach Afrika fährst." - Ich fahre nach Afrika?
Es gehe nicht darum, über die Ursachen von Problemen zu streiten, sondern darum, diese Probleme zu beseitigen. Ihr Auftreten sei unvermeidlich und absehbar, die Kunst bestehe darin, den Konsens, den Weg zueinander und das Vertrauen ineinander wieder zu finden. In einer Beziehung / Ehe zum Beispiel. Wenn einer von beiden fremdgeht. - Unvermeidlich? - Ja, wir sind alle nur Menschen. - Absehbar? - Ja, denn Menschen finden nun einmal andere Menschen attraktiv. - Traurig, auf eine gewisse Weise. Desillusioniert so manche Idealvorstellung.
Man solle sich Gedanken machen, warum etwas scheitert. Aber man solle sich auch Gedanken machen, warum etwas anderes nicht scheitert. - Interessanter Denkansatz.
Und beim Abschied sagte sie zu mir: "Bis zum nächsten Mal - und zwar hoffentlich noch bevor du nach Afrika fährst." - Ich fahre nach Afrika?
4 Comments:
Warum solltest du nicht nach Afrika fahren? o_O
Wäre ich nicht ich, sondern mein geträumtes ich, so stellte sich mir eine solche Frage wohl nicht; inbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass ich die Entscheidung nicht basierend auf Wunsch oder Vorliebe getroffen habe, sondern ..aus Pflichtgefühl und Verantwortungsbewusstsein gegenüber meiner eigenen (zugegebenermaßen relativ unsicheren) Zukunft.
Was mich wunderte: sie weiß das.
Ich glaube, wenn ich jetzt mit einem abgeschmackten "Don't dream your life - live your dreams" antworten würde, würde dir das nicht besonders weiterhelfen, oder?
... womit du leider Recht hast.
Kommentar veröffentlichen
<< Home