Von der Unmöglichkeit, Geschehenes ungeschehen zu machen
Geschehnisse in jüngster Vergangenheit haben mich gelehrt, dass ich zu sehr an eben jener hänge.
Zum einen beschloss mein iBook an einem schönen Junimorgen, dass es des Startens nicht mehr würdig wäre. Festplatte mit Totalschaden, vorerst keine Rettung in Sicht. Meine Daten, meine Daten, ertönte die tagelange Klage. Photos, universitäre und persönliche Dokumente, zig kostbare Emails, Adressen, ... das übliche, was verloren geht, wenn man zu faul ist, Backups anzufertigen. Zugegeben: Hilfe nahte. Ein paar hundert Photos, die meisten Dokumente und etwas Musik konnte ich schließlich mit Unterstützung von zwei Mann in mein Rettungsschlauchboot hinüberziehen. Aber keine Emails, ein gewaltiger Wehmutstropfen. Auch der zweite, dritte und vierte Versuch, DiskWarrior wieder in Aktion treten zu lassen, scheiterte. Die Festplatte streikt nun vollkommen.
Ein anderes Erlebnis bald danach ließ mich ebenfalls darüber grübeln, ob ich nicht zu sehr verliebt in die Vergangenheit wäre. Das temporäre Ausbauen des Akkus aus meinem Motorola L6 Handy führte nämlich dazu, dass die an die 40 Stück gespeicherten SMs gänzlich gelöscht wurden. 40 SMs, von denen mehr als 90% tausende Kilometer gereist sind, ehe sie sich mir auf meinem Display zeigen konnten. Weg, aber nicht nur jene 40. Alles fott, wie es so schön im Ripuarischen oder auch Plattdeutschen heißt. Man glaubt es kaum und dennoch ist es wahr: seit ich ein Handy besitze, habe ich jede an mich gerichtete SMs ein paar Wochen nach Erhalt abgetippt, bevor sie mangels Platz gelöscht wurde. Dummerweise in ein Email abgetippt. Und das Email ist ... genau, auf jener Festplatte. Gewesen.
Ich trauere immer noch um das Verlorene. Eine Lösung wäre, die Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen und sich mehr Geschehnissen der Gegenwart zu widmen. Oder jenen der Zukunft - solchen, die noch beeinflussbar sind.
Zum einen beschloss mein iBook an einem schönen Junimorgen, dass es des Startens nicht mehr würdig wäre. Festplatte mit Totalschaden, vorerst keine Rettung in Sicht. Meine Daten, meine Daten, ertönte die tagelange Klage. Photos, universitäre und persönliche Dokumente, zig kostbare Emails, Adressen, ... das übliche, was verloren geht, wenn man zu faul ist, Backups anzufertigen. Zugegeben: Hilfe nahte. Ein paar hundert Photos, die meisten Dokumente und etwas Musik konnte ich schließlich mit Unterstützung von zwei Mann in mein Rettungsschlauchboot hinüberziehen. Aber keine Emails, ein gewaltiger Wehmutstropfen. Auch der zweite, dritte und vierte Versuch, DiskWarrior wieder in Aktion treten zu lassen, scheiterte. Die Festplatte streikt nun vollkommen.
Ein anderes Erlebnis bald danach ließ mich ebenfalls darüber grübeln, ob ich nicht zu sehr verliebt in die Vergangenheit wäre. Das temporäre Ausbauen des Akkus aus meinem Motorola L6 Handy führte nämlich dazu, dass die an die 40 Stück gespeicherten SMs gänzlich gelöscht wurden. 40 SMs, von denen mehr als 90% tausende Kilometer gereist sind, ehe sie sich mir auf meinem Display zeigen konnten. Weg, aber nicht nur jene 40. Alles fott, wie es so schön im Ripuarischen oder auch Plattdeutschen heißt. Man glaubt es kaum und dennoch ist es wahr: seit ich ein Handy besitze, habe ich jede an mich gerichtete SMs ein paar Wochen nach Erhalt abgetippt, bevor sie mangels Platz gelöscht wurde. Dummerweise in ein Email abgetippt. Und das Email ist ... genau, auf jener Festplatte. Gewesen.
Ich trauere immer noch um das Verlorene. Eine Lösung wäre, die Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen und sich mehr Geschehnissen der Gegenwart zu widmen. Oder jenen der Zukunft - solchen, die noch beeinflussbar sind.
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