Arabian Adventures
Dubai ist eine Stadt, die sich an westliche Standards angespasst hat, eine touristische Oase inmitten einer Service-Wüste. "Obwohl Dubais Kultur tief im Islam verwurzelt ist, haben die engen Beziehungen zu anderen Ländern zu einem Klima der Toleranz geführt", heißt es in der Infobroschüre, die ich am Flughafen erhalte. Hotels schenken daher beispielweise uneingeschränkt Alkohol aus, die Kleiderordnung ist liberal, Frauen werden nicht diskriminiert und dürfen sogar Autofahren, Leitungswasser ist als unbedenklich einzustufen - letzteres ein Luxus, den nicht viele exotische Länder ihren Gästen bieten können. Meine anfänglichen Bedenken hinsichtlich dieses Zwischenstops erweisen sich als überflüssig: alles ist perfekt organisiert. Noch vor der Passkontrolle am Flughafen wedelt ein uniformierter Herr mit einem Schild, das meinen Namen trägt. Er geleitet mich zu dem Schalter einer Service-Company, wo ich auf Deutsch begrüßt und über die weiteren Schritte informiert werde. Man drückt mir zudem einen Folder mit Werbung und interessanten Infos in die Hände, den ich während der trotz großer Touristenmenge kurzen Wartezeit bei der Passkontrolle überfliege. Auch weiterhin läuft alles wie am Schnürchen: Abholung mit dem Bus, Absetzen in einem erstklassigen Hotel, wich für eine Nacht ein ganzes Appartment alleine für mich habe, Abholung am nächsten Morgen, Transport zum Flughafen inklusive einem Mini-Sightseeing. Auf Wiedersehen, Dubai?
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