Dar es Salaam
"... sollte uns mit dem Taxi abholen", "... können hier Geld wechseln" - Wortfetzen ziehen an meinem Ohr vorüber, während ich etwas geistesabwesend zwischen dem Weißen, der mich soeben um ein Drittel meines 35-kg-Gepäcks erleichtert hat und mit mir zu sprechen scheint, und dem Platz vor dem Flughafengebäude hin- und herschaue. Hier bin ich also.
Afrika? Nein, Vietnam, schießt es mir später während der Taxifahrt in die Stadt immer wieder durch den Kopf, als ich die vorbeiflitzenden Straßenränder mustere: kleine Holz- und Lehmhütten auf gestampfter Erde, Feuerstellen davor, klapprige Fahrräder, barfuß oder in schmutzigen Flip-Flops herumtollende Kinder, Obst und Gemüse feilbietende Händler, während im Hintergrund des staubigen Geschenens hoheitsvoll schlanke Palmen aus dem sattgrünen Dickichtozean herausragen. Mit der Zeit fällt dann doch der eine oder andere Unterschied zu Vietnam auf, beispielsweise ist die Luft spürbar trockener, die Temperaturen deutlich angenehmer (offiziell herrscht hier gerade Winter), die Einheimischen sind von ihrer Hautfarbe her tatsächlich einen Hauch dunkler, aber dennoch spiegelt sich in meinem ersten Eindruck keine Überraschung, kein Erstaunen wider, die Bilder auf der Netzhaut treffen im Gedächtnis auf verwandte, gewohnte Motive.
Unsere Fahrt endet bei der "Econolodge", wo wir für eine Nacht ein Doppelzimmer beziehen: 30.000 Tsh inklusive AC, Badezimmer, Frühstück (Banane, Wassermelone, Toast, Tee) und Balkon mit Aussicht auf Wellblechdächer, peinlich sauber. Ich folge dem dezenten Hinweis, das Warmwasserangebot auszunutzen, da dies hier eine Rarität sei, und während ich wohliges Nass auf mich niederplätschern lasse, grübele ich, ob auf unserer am folgenden Tag beginnenden Safari tatsächlich nur kalt geduscht werden kann. Schwerer Irrtum, wie sich noch herausstellen wird.
Afrika? Nein, Vietnam, schießt es mir später während der Taxifahrt in die Stadt immer wieder durch den Kopf, als ich die vorbeiflitzenden Straßenränder mustere: kleine Holz- und Lehmhütten auf gestampfter Erde, Feuerstellen davor, klapprige Fahrräder, barfuß oder in schmutzigen Flip-Flops herumtollende Kinder, Obst und Gemüse feilbietende Händler, während im Hintergrund des staubigen Geschenens hoheitsvoll schlanke Palmen aus dem sattgrünen Dickichtozean herausragen. Mit der Zeit fällt dann doch der eine oder andere Unterschied zu Vietnam auf, beispielsweise ist die Luft spürbar trockener, die Temperaturen deutlich angenehmer (offiziell herrscht hier gerade Winter), die Einheimischen sind von ihrer Hautfarbe her tatsächlich einen Hauch dunkler, aber dennoch spiegelt sich in meinem ersten Eindruck keine Überraschung, kein Erstaunen wider, die Bilder auf der Netzhaut treffen im Gedächtnis auf verwandte, gewohnte Motive.
Unsere Fahrt endet bei der "Econolodge", wo wir für eine Nacht ein Doppelzimmer beziehen: 30.000 Tsh inklusive AC, Badezimmer, Frühstück (Banane, Wassermelone, Toast, Tee) und Balkon mit Aussicht auf Wellblechdächer, peinlich sauber. Ich folge dem dezenten Hinweis, das Warmwasserangebot auszunutzen, da dies hier eine Rarität sei, und während ich wohliges Nass auf mich niederplätschern lasse, grübele ich, ob auf unserer am folgenden Tag beginnenden Safari tatsächlich nur kalt geduscht werden kann. Schwerer Irrtum, wie sich noch herausstellen wird.
1 Comments:
Wenn ihr im September auf euren "kleinen Hügel" steigt, vergesst das Viagra nicht!!
http://derstandard.at/?id=2544614
:-D
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