Kwa-heri-Party
Ein kurzer Eintrag für einen Menschen, den ich gerne näher kennengelernt hätte, wenn genug Zeit gewesen wäre, und gleichzeitig ein Eintrag über einen Gedanken, der mich noch länger beschäftigen wird.
Am zweiten Tag nach meiner Ankunft in Ifakara findet eine Party beim Mainhouse statt. Es gilt, eine Dame, nennen wir sie "B", zu verabschieden, die nach einem halben Jahr Arbeit hier zurückkehren würde in ihre schweizer Heimat, um ihre Ausbildung fortzusetzen. Eine Kwa-Heri-Party, wie sie in den letzten Monaten häufig stattgefunden hat, weiß ich vom Hörensagen, doch für mich ist es die erste dieser Art. Zig Gäste sind gekommen, es gibt reichhaltiges, gutes Essen, eine große Auswahl an alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken, Spenden erbeten, riesige Boxen für die musikalische Umrahmung sind neben dem Swimming Pool aufgestellt worden, es gibt Life Music, und zu den stimmungsvollen Klängen afrikanischer und auch viel westlicher Musik (Shakira...) ergießen sich die Körper der afrikanischen Gäste in reptilienartig-eleganten Bewegungen und rhythmischen Zuckungen, während die wenigen Weißen auf der Tanzfläche mehr oder weniger Urmensch-artig herumstampfen. Die Musik und die gekonnten Tanzeinlagen lenken ab, meine Kommunikationsversuche mit Tischnachbarn versanden mangels Interesse an Smalltalk umso früher, lieber sitze ich gedankenverloren da und beobachte das Geschehen auf der Tanzfläche, freue mich für B, die in einer schönen Zeremonie Abschiedsgeschenke und Glückwunschkarten entgegennimmt, freue mich für ihre Party, die tolle Stimmung hier und denke darüber nach, wie es wohl sein mag, wegzugehen von einem Ort, an dem man Monate gelebt hat; wie es wohl wäre, nicht wie B zurück in die Heimat, sondern immerzu nach ein paar Monaten von einem Ort zum nächsten zu ziehen, in der ganzen Welt Freunde zu wissen, immer wieder von Menschen Abschied zu nehmen, die man liebgewonnen hat; stets lachenden und weinenden Auges fortzugehen, wehmütig, Liebgewonnenes eventuell / vermutlich für immer verlassen zu müssen und gleichzeitig voll freudiger Spannung, bald in die nächste Welt einzutauchen.
Am zweiten Tag nach meiner Ankunft in Ifakara findet eine Party beim Mainhouse statt. Es gilt, eine Dame, nennen wir sie "B", zu verabschieden, die nach einem halben Jahr Arbeit hier zurückkehren würde in ihre schweizer Heimat, um ihre Ausbildung fortzusetzen. Eine Kwa-Heri-Party, wie sie in den letzten Monaten häufig stattgefunden hat, weiß ich vom Hörensagen, doch für mich ist es die erste dieser Art. Zig Gäste sind gekommen, es gibt reichhaltiges, gutes Essen, eine große Auswahl an alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken, Spenden erbeten, riesige Boxen für die musikalische Umrahmung sind neben dem Swimming Pool aufgestellt worden, es gibt Life Music, und zu den stimmungsvollen Klängen afrikanischer und auch viel westlicher Musik (Shakira...) ergießen sich die Körper der afrikanischen Gäste in reptilienartig-eleganten Bewegungen und rhythmischen Zuckungen, während die wenigen Weißen auf der Tanzfläche mehr oder weniger Urmensch-artig herumstampfen. Die Musik und die gekonnten Tanzeinlagen lenken ab, meine Kommunikationsversuche mit Tischnachbarn versanden mangels Interesse an Smalltalk umso früher, lieber sitze ich gedankenverloren da und beobachte das Geschehen auf der Tanzfläche, freue mich für B, die in einer schönen Zeremonie Abschiedsgeschenke und Glückwunschkarten entgegennimmt, freue mich für ihre Party, die tolle Stimmung hier und denke darüber nach, wie es wohl sein mag, wegzugehen von einem Ort, an dem man Monate gelebt hat; wie es wohl wäre, nicht wie B zurück in die Heimat, sondern immerzu nach ein paar Monaten von einem Ort zum nächsten zu ziehen, in der ganzen Welt Freunde zu wissen, immer wieder von Menschen Abschied zu nehmen, die man liebgewonnen hat; stets lachenden und weinenden Auges fortzugehen, wehmütig, Liebgewonnenes eventuell / vermutlich für immer verlassen zu müssen und gleichzeitig voll freudiger Spannung, bald in die nächste Welt einzutauchen.
0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home