Day 2
Draußen herrscht nebelige Feuchtigkeit, es nieselt und so muss ich wohl oder übel zu meiner Regenjacke greifen. Auf der Fahrt ins Labor freue ich mich dann, dass die auf ersten Eindruck schmutzige Jacke gespickt ist mit Souvenirs aus Afrika: dunkelgraue Vulkanasche, die sich in den Stofffalten eingenistet hat. Der Tag fängt gut an. Zwischen 9 und 17 Uhr frage ich mich jedoch alle paar Minuten, was ich eigentlich "hier" mache außer (dekorativ?) in der Gegend herumzustehen. Ärger über die vergeudete Zeit macht sich breit. Dann, um 17 Uhr, kurz bevor ich mich über Erlösung freue: ob ich nicht ein Gel blotten könnte (Blot: ca. 1h). Na-gut. Ob ich nicht noch 24 Kolonien inokulieren könnte. Grmpf. Achja, und zwei DNA-Fragmente aus dem Gel eluieren. Hallo?
Um 19:30 mache ich mich schließlich mehr oder weniger sauer auf den Heimweg. SO habe ich mir das nicht vorgestellt.
Um 19:30 mache ich mich schließlich mehr oder weniger sauer auf den Heimweg. SO habe ich mir das nicht vorgestellt.
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